Flusslandschaften besitzen einen außergewöhnlichen kulturellen und natürlichen Wert – sowohl aufgrund ihrer ökologischen und wirtschaftlichen Bedeutung als auch wegen ihrer wichtigen gesellschaftlichen Funktion. Der Fluss Tordera und der Bach von Arbúcies sind hervorragende Beispiele für Gewässer, die die Landschaft und die Besiedlung ihres Umfelds maßgeblich geprägt haben. Zu ihren vielfältigen Funktionen gehört auch die touristische Entwicklung, insbesondere durch Aktivtourismus.
Das Projekt „Tourdera- und Arbúcies-Route“ entstand aus dem gemeinsamen Bestreben der beteiligten öffentlichen Einrichtungen, die natürlichen, kulturellen und immateriellen Ressourcen entlang der Tordera und ihres Einzugsgebiets aufzuwerten. Dies geschieht durch die Förderung von Wander- und Radtourismus entlang dieser beiden bedeutenden Wasserläufe – nach dem Vorbild bekannter Flussrouten wie der Donauroute, der Rhône-Route oder, in unmittelbarer Nähe und in kleinerem Maßstab, des Naturwegs der Muga in der Region Alt Empordà.
Das Einzugsgebiet der Tordera bietet ideale Voraussetzungen für ein Projekt dieser Art: hervorragende Verkehrsanbindungen, die Costa Brava, den Naturpark Montseny, eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur, eindrucksvolle Küsten- und Berglandschaften sowie ein reiches kulturelles Erbe. Durch die Anpassung der Route für Wanderer und Radtouristen sollen Besucherinnen und Besucher angezogen werden, die sich für die Region und ihr Kulturerbe interessieren. Gleichzeitig soll das touristische Angebot erweitert, die Saisonabhängigkeit verringert, die regionale Vernetzung gestärkt und die wirtschaftliche Entwicklung von Dienstleistungsbetrieben, Handel und öffentlichen Einrichtungen der beteiligten Gemeinden gefördert werden.
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