Seit Generationen versorgt das Mittelmeer die Fischerboote, die im Morgengrauen zum Fischen auslaufen, mit erstklassigem Fisch. Heute erreichen Schalentiere, Kopffüßer und Fische aller Art die Llotja de Blanes . Dort warten Gastronomen und Fischhändler auf sie, um sie in ihre Speisekarten und Angebote für ihre Gäste aufzunehmen. Unter diesen Fischen finden sich auch solche, die traditionell für ihren Geschmack und ihre Nährwerte geschätzt werden: der Blaufisch.
Die beliebtesten Fettfischarten sind Sardinen, Seehecht und Köhler, die bis zu 70 % des Gesamtfangs ausmachen, der auf der Llotja de Blanes versteigert wird. Daneben gibt es weitere Arten wie Makrele, Sauerampfer und Bonito. Sardinen und Seehecht sind ähnliche Arten, die sich von Plankton ernähren und in flachen Gewässern leben, während Köhler kleiner ist und fast ausschließlich auf sandigen Böden vorkommt.
Obwohl sie das ganze Jahr über vorkommen, ist die beste Zeit zum Angeln auf diese Arten die warme Jahreszeit, vom Frühling bis zum Frühherbst. Dann ist das Oberflächenwasser wärmer, Plankton reichlicher vorhanden, und die Fische können sich Fettreserven anlegen, was ihren Geschmack und ihr Aroma intensiviert.
Der Name Blaufisch leitet sich von der bläulichen Färbung seiner Schuppen ab, seine Bekanntheit verdankt er seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind für die einwandfreie Funktion unseres Körpers unerlässlich; unter anderem tragen sie zur Regulierung des Cholesterinspiegels bei und schützen uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Weitere bemerkenswerte Nährwerteigenschaften sind die enthaltenen Vitamine (A, B, D und E) und Mineralstoffe (wie Jod, Phosphor, Magnesium, Kalzium und Eisen). Aufgrund all dieser Eigenschaften empfiehlt es sich, fettreichen Fisch mindestens zwei- bis dreimal pro Woche in den Speiseplan aufzunehmen.
Doch die Stärke des Blaufisches liegt in der Küche. Da er traditionell ein preiswertes und beliebtes Lebensmittel ist, haben sich zahlreiche Rezepte, die früher von Fischern und einfachen Leuten zubereitet wurden, bis heute erhalten.
Seitos lassen sich in Essig, Knoblauch und Petersilie einlegen, braten, backen oder nach traditionellen Rezepten in Salz einlegen. Die kleinen, länglichen, nadelartigen Sonsos werden von Kopf bis Schwanz gegessen: gebraten nach andalusischer Art oder mit einem Ei als Omelett. Sardinen sind die bekanntesten dieser Fischarten und nehmen auch in den meisten lokalen Gastronomiebüchern einen Platz ein.
Gegrillt, in Eintöpfen, in Reisgerichten, als Beilage zu anderen Zutaten oder auch pur: Sardinen sind ein wichtiger Bestandteil der gastronomischen und Meeresfrüchtekultur unserer Küste.
Halten Sie in den Fischläden und Restaurants der Region Ausschau nach Fisch, der direkt vom Fischmarkt in Blanes stammt. Das garantiert Qualität und Frische. Vom Meer direkt auf den Tisch!
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