Die Vizegrafschaft Cabrera grenzte an Gebiete, die von anderen Feudalherren (Cardona, Montcada, Cruïlles, l’Església usw.) beherrscht wurden. Mit diesen unterhielt man nachbarschaftliche Beziehungen, die je nach Zeit und Umständen mehr oder weniger gut ausfielen.
Das Schloss von Caldes wurde Mitte des 12. Jahrhunderts auf den Ruinen alter römischer Thermen errichtet. Drei Rundtürme, ein Mauerabschnitt, zwei stark veränderte Gebäude und möglicherweise die Einsiedelei Sant Grau sind erhalten. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde das Innere in mehrere Wohnungen unterteilt, die im folgenden Jahrhundert größtenteils abgerissen wurden, um Platz für die alte Abfüllanlage von Aigua Imperial zu schaffen. Die Schlossgebäude dienten bis 2009 als Gesundheitszentrum von Caldes und beherbergen heute ein Forschungs- und Vermittlungszentrum für das städtische Kulturerbe. Am Stadtrand befindet sich ein weiteres Schloss, das der Legende nach, die dem Ort seinen Namen gab, der Wohnsitz einer Feudalherrin war, die im Volksmund als „böse Alte“ bekannt war.
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