Iberische Fundstätte zwischen den Gemeinden Lloret de Mar und Maçanet de la Selva (La Selva), auf einer Fläche mit 5.700 m2, aus der Zeit zwischen dem 4. und 2. Jahrhundert v. Chr.. Die Siedlung liegt teilweise im Gemeindegebiet von Lloret de Mar. Die Fundstätte wurde bei Arbeiten zum Bau einer Straße in der Wohnsiedlung Montbarat entdeckt. Der Bereich wurde zunächst gesperrt, um eine Zerstörung der Überreste der iberischen Siedlung zu verhindern. Die Ausgrabungsarbeiten begannen 1978 unter Leitung von Maria del Vilar Vilà i Bota, deren Team die Arbeiten weiterführte.
Zu den hier gefundenen Überresten zählen graue Keramik aus Ampurias, attische schwarz glasierte Keramik und iberische Gebrauchskeramik, von Hand an der Drehscheibe getöpfert. Ebenso fand man iberische Keramik am Hügel von Cal Coix und im westlichen Sektor von Martorell befinden sich Überreste einer Siedlung mit iberischen und römischen Zeugnissen.
Die Siedlung hat eine Größe von 5.700 m2 und ist strategisch gut gelegen, auf dem Hügel von Montbarbat und ganz in Meeresnähe. Sie ist von einer Mauer umgeben, die einen Umfang von etwa 370 m hat, an der sich zwei Verteidigungstürme befinden. Die Blütezeit der Siedlung lag zwischen dem 4. und dem 3. Jahrhundert v. Chr., danach wurde sie allmählich verlassen.
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