Das Massiv l’Ardenya ist eines der Gebiete Kataloniens mit der größten Konzentration an megalithischen Monumenten. In der comarca de la Selva befinden sie sich im nördlichen, bergigen Teil des Gemeindegebiets von Tossa de Mar. Diese Monumente, die zwischen dem späten Neolithikum und dem Beginn der Bronzezeit errichtet wurden, haben zahlreiche Legenden und Geheimnisse hervorgebracht und großes Interesse an ihrer Funktion und Bedeutung geweckt.
Unter den Megalithen von Tossa de Mar stechen drei Paradolmen (Grabmonumente, die teilweise eine natürliche Höhle nutzen) und zwei Menhire hervor:
Paradolmen de Pedra-sobre-altra (2500–2200 v. Chr.): Ein Teil des Zugangskorridors und die Kammer sind gut erhalten. Besonders hervorzuheben ist der große Felsblock, der die Kammer überdeckt.
Paradolmen d’en Garcia (2500–2200 v. Chr.): von kleineren Ausmaßen als der vorherige, mit einem kürzeren Korridor. Die Grabkammer ist sehr gut erhalten.
Paradolmen de ses Rates (2500–1800 v. Chr.): Verfügt über eine doppelte Kammer, die von einer großen Steinplatte bedeckt ist.
Menhir de l’Avi (3000–2500 v. Chr.): Granitmenhir mit einer Höhe von 1,75 m, einer Breite von 1,25 m und einer Dicke von 30 cm.
Menhir de Montllor (3000–2500 v. Chr.): Granitmenhir mit einer Höhe von 2,45 m, einer Breite von 90 cm und einer Dicke von 70 cm, mit einer ausgeprägten Einkerbung an einer Seite.
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